Tischtennis NLC:  Baar – Kriens  4:6

Zwei Runden vor Schluss hat Baar den Ligaerhalt definitiv geschafft.

Gegen den aktuellen Leader Kriens konnte Baar zwar auch im Rückspiel nur einen Punkt erspielen, dieser genügt aber, um den Ligaerhalt zu sichern. Aarberg, nächster Gegner im letzten Heimspiel, und Thun steigen ab.

Kriens reiste in Bestbesetzung an, mit Rene Ortner (A18), Philip Merz (A17) und Jan Trampus (A16). Baar spielte mit Ding Yi (A20), Rolf Nölkes (B14) und Ramona Sperr (C10). Ortner und Trampus mussten einmal mehr Lehrgeld gegen Ding Yi zahlen, verloren diese doch jeweils hoch in drei Sätzen. Animierter verliefen die Spiele von Nölkes gegen Ortner, gegen den er knapp einen Zweisatzvorsprung verspielte, und gegen Merz, wo er den 1. Satz trotz hoher Führung abgeben musste. Ramona Sperr fand gegen Merz und Trampus nicht zu ihrem gewohnten Spiel und verlor klar.

Dafür spielte sie an der Seite von Ding Yi quicklebendig und auf hohem Niveau. Baar gewann überraschend und überzeugend in vier Sätzen gegen Ortner/Merz, welche sich bisher nur einmal geschlagen geben mussten. Den Kriensern behagte das variable Spiel der Baarer überhaupt nicht und immer wieder wurden deren schnellen Topspinbälle von Ding oder Sperr unerreichbar geblockt. Stand nach dem Doppel: 3:4 für Kriens. Ein Unentschieden lag in Reichweite!

Aber trotz kämpferischem Einsatz reichte es Sperr (gegen Ortner) und Nölkes (gegen Trampus) «nur» zu je einem Satzgewinn. Die zahlreichen Baarer Zuschauer und die grosse Krienser Fangemeinde warteten gespannt auf das Generationenduell zwischen den beiden dominierenden Spielern dieser Gruppe, dem bald 60jährigen und unbesiegten Ding Yi und Philip Merz, Baarer Gewächs bei Kriens in Diensten, mit der einzigen Niederlage gegen Ding Yi in der Vorrunde. Dabei erteilte der immer noch wieselflinke Ding Yi vor allem in den beiden ersten Sätzen dem jungen Merz eine Lehrstunde. Merz konnte nur im 3. Satz mithalten, den er aber in der Verlängerung verlor. Ding schickte den agilen Youngster Mal für Mal von einer Ecke in die andere und zeigte Tischtennis vom Feinsten, was die Zuschauer begeistert mit Applaus quittierten.

Bereits am 10. März erwartet Baar Aarberg zum letzten Heimspiel.

 

Philipp Dossenbach

phd, 26.02.18